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Herbst. Die Tage werden zusehends kürzer, in Folge des frühen Sonnenuntergangs ist Schluss mit feierabend-lichen Paddeltouren. Doch wer denkt, die Klausdorfer Kanuten verfallen nun in Winterschlaf, der irrt: Neben wochenendlichen Wintertouren stehen nun Theorie wie "Verkehrsregeln auf der Kieler Förde", das Erlernen der Eskimorolle und regelmäßiges Kentertraining auf dem Programm.
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So sieht das Treiben in der Schwimmhalle von oben aus. |
Groß war in der Wintersaison 2009/2010 die Resonanz auf das erste Hallentraining in Preetz, wo sich an einem Sonntag Nachmittag im November Teilnehmer der "Paddeln für Einsteiger"-Gruppe genauso im Wasser tummelten wie Paddler mit jahrelanger Erfahrung. V-Einstieg, Paralleleinstieg – was für so manchen Neuling während der Vorbesprechung im Klausdorfer Bootshaus noch befremdlich geklungen haben mag, wird im Schwimmbecken fix in die Praxis umgesetzt. Mit Erfolg!
Paarweise wird geübt, mit dem Ziel, einen gekenterten Paddler sicher wieder in sein Boot zu setzen. Da geht es zunächst um die Gewöhnung an das Gefühl, kopfüber unter Wasser zu stehen, um das "richtige" Aussteigen und das Verinnerlichen der Regel, das eigene Boot nach dem Unterwasserausstieg und dem Wieder-auftauchen nicht loszulassen. Was simpel klingt, ist das A und O im Falle einer Kenterung. Mindestens genauso wichtig: regelmäßig die Abläufe der verschiedenen Wiedereinstiegs-techniken, in unserem Fall Parallel- und V-Einstieg, zu üben. Nur so werden sie im Laufe der Zeit zur Routine, was für ein noch größeres Sicherheitsgefühl sorgt, wenn man außerhalb der Schwimmhalle mit dem Kajak unterwegs ist.